Kurt Krickler

Flugblatt-Aktion im Parlament

Im Rahmen weiterer Outing-Aktionen nach dem Bischofs-Outing am 1. August werfe ich – diesmal im Namen der „Outinggruppe Michaela Graff“ – anlässlich der Angelobung des ÖVP-Abgeordneten Michael Graff (1937–2008) rosa Flugblätter von der Besuchergalerie ins Nationalratsplenum. Graff (1937–2008), verkappt schwul, hat eine unrühmliche Rolle bei der Strafrechtsreform gespielt. Das Flugblatt mit der Überschrift „Sonderparagraphen gegen Homosexualität sind endgültig out!“ ist ein offener Brief an die „Liebe Michaela!“ (im Wortlaut abgedruckt in den LN 4/1995, S. 12).
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Bischofs-Outing

Das spektakuläre Bischofs-Outing im Café Landtmann löst den bis dahin größten Medienhype zum Thema Homosexualität in Österreich aus – er sollte es auch bis zu Conchita Wursts ESC-Sieg in Kopenhagen 2014 bleiben. Ausführliche Berichterstattung in den LN 4/1995, S. 8–24. FOTO: CHRISTIAN HÖGL
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AIDS-Life-Ball ’95

1995 löste die HOSI Wien mit ihrer Forderung nach einem ÖVP-freien Life-Ball eine öffentliche Diskussion aus, die zu einem aufschlussreichen Test über politische und grundlegende Haltungen in der österreichischen Lesben- und Schwulenbewegung wurde. Ich berichtete in den LN 3/1995.
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Internationales Menschenrechtstribunal: 1945–1995 – 50 Jahre Unterdrückung von Lesben und Schwulen in Österreich

In die offiziellen Jubelfeiern zum 50. Geburtstag der 2. Republik wollte die Lesben- und Schwulenbewegung Österreichs nicht kritik- und gedankenlos einstimmen. Im Gegenteil: Sie sah wenig Grund zum Feiern, da die Menschenrechte von Lesben und Schwulen in diesem Land auch heute noch mit Füßen getreten werden. Ich berichtete ausführlich über das Tribunal in den LN 3/1995.
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Kurts Kommentar LN 3/1995

Die Aktion der HOSI Wien für einen ÖVP-freien Life Ball sorgt auch für Kritik. Aber sie hat sich für einen offensiven und konfrontativen Weg entschieden. Ein Jahr später sollte sich dann eine große Mehrheit der Bewegung der Haltung der HOSI Wien anschließen.
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Internationales Menschenrechtstribunal in Wien

Ich bin nicht nur stark in die Anklage-Vorbereitungen und die Organisation dieses Tribunals „50 Jahre Zweite Republik – 50 Jahre Unterdrückung von Lesben und Schwulen“ involviert, sondern sage auch als Zeuge vor dem Tribunal aus (vgl. LN 3/1995, S. 31 ff). FOTO: ARCHIV HOMOPOLITICUS.AT
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Gespräch mit ÖVP-Generalsekretärin

Die HOSI-Wien-Obleute WALTRAUD RIEGLER und HENNING DOPSCH und ich nehmen einen Gesprächstermin bei der frischernannten ÖVP-Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat wahr (vgl. LN 3/1995, S. 19 ff). Mit dabei: Clemens Martin Auer, damals Leiter der „Politischen Abteilung“ der ÖVP. Rauch-Kallat beteuert zwar (nicht nur bei dieser Gelegenheit), unsere Anliegen zu unterstützen, unterwirft sich dann aber immer dem Diktat der Partei und stimmt z. B. im November 1996 gegen die Aufhebung der drei anti-homosexuellen Strafrechtsparagrafen (209, 220 und 221) und im Juli 1998 abermals gegen die Aufhebung des § 209. Vgl. auch meinen Blog-Beitrag vom 22. Mai 2019. FOTO: ÖVP/RENATE APOSTEL
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