Kurt Krickler

Nicht meine Marke

Wie schon 2010 aus Anlass der 15. Regenbogenparade widmet die Österreichische Post AG heuer auch der 30. Ausgabe der Parade wieder eine Sonderbriefmarke. Das gewählte Design überzeugt mich nicht. Wie viele andere Schwule und Lesben lehne ich die neue „Progress“-Regenbogenfahne ab, aus der Motive für das Design der Briefmarke übernommen wurden.
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Nützliche Idiotinnen des Patriarchats

Ende März 2026 erschien im „feministischen“ Magazin „an.schläge“ ein Beitrag – „Extreme Ideologie“ –, in dem Faika El-Nagashi und dem von ihr gegründeten Athena-Forum „transfeindlicher Feminismus“ und ein Pakt mit den Rechten unterstellt werden. Die teils kruden Ausführungen der Autorinnen werfen etliche Fragen auf. Mit zwei davon befasse ich mich hier näher.
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Unbegrenzte sexuelle Orientierungen

Mittlerweile hat das Gesundheitsministerium auf meine im vorigen Beitrag (2. März) erwähnten Nachfragen geantwortet. Die Auskünfte betreffend die Anzahl der Geschlechter sowie die Definitionen von Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung fielen durchwachsen aus. Ich nehme die Antworten zum Anlass, auf einzelne kuriose Definitionen näher einzugehen, um dann die behördliche Produktion teils widersprüchlicher, teils unlogischer Definitionen insgesamt zu beleuchten. Es ist ein einziges Trauerspiel.
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Gesundheitsministerium auf Abwegen

Das SPÖ-geführte Gesundheitsministerium unter Korinna Schumann hat mir in Zusammenhang mit dem geplanten gesetzlichen Verbot von Konversionsmaßnahmen einige Fragen beantwortet. Es verteidigt vorbehaltlos den genderaffirmativen Behandlungsansatz bei Geschlechtsdysphorie. Die Zeichen der Zeit völlig ignorierend, hält sie an der Ideologie der Geschlechtsidentität fest. Und weigert sich zudem, klar festzuhalten, dass Pädophilie vom Begriff „sexuelle Identität“ nicht umfasst ist. Hier zeigt sich einmal mehr: Der Abstieg bzw. der freie Fall der Sozialdemokratie in die politische Bedeutungslosigkeit ist selbstverschuldet.
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Reports of conversion therapy are “completely exaggerated“

Für ihren Podcast Peaked – “about gender ideology, women’s rights and free speech in Europe“ – führte die irische Journalistin Róisín Michaux mit mir ein ausführliches Gespräch u. a. über die Entwicklungen in der europäischen LSB(TIQ)-Bewegung und darüber, wie sich die Lobbyarbeit bei den europäischen Institutionen in den letzten 30 Jahren verändert hat. 
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„Gefühl schlägt Fakten“

In diesem von Anna-Sophie Prosquill geführten Interview nehme ich zu aktuellen Themen, die u. a. das neugegründete „Athena Forum“ beschäftigen, „genderkritisch“ Stellung: Wie hat es die identitätspolitische „Gender“-Lobby geschafft, in so kurzer Zeit soviel Einfluss zu gewinnen, speziell auf EU-Ebene? Ein aktuelles Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs wird ebenfalls analysiert und zerpflückt. Und ich kritisiere die HOSI Wien, dass sie homosexuelle Jugendliche nicht vor den Mühlen der Trans-Medizin besser schützt.
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ESC: Peinlichkeiten bitte unterbinden!

In einem Gastkommentar in der Presse befasse ich mich mit der Heuchelei, Verlogenheit und den „doppelten Standards“, die in der Frage der Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest in der europäischen Öffentlichkeit zutage getreten sind. Die Forderungen nach einem Ausschluss Israels vom ESC sind in Wahrheit nichts anderes als lupenreiner Antisemitismus.
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TV-Auftritt

ORF III strahlt in der Doku-Reihe „Österreich – Die ganze Geschichte“ die Folge über die 1980er Jahre („Skandale, Szene, Sensationen“) aus. Zum AIDS-Schwerpunkt treten Judith Hutterer und ich als Interviewpartner auf.
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