Kurt Krickler

Gesundheitsministerium auf Abwegen

Das SPÖ-geführte Gesundheitsministerium unter Korinna Schumann hat mir in Zusammenhang mit dem geplanten gesetzlichen Verbot von Konversionsmaßnahmen einige Fragen beantwortet. Es verteidigt vorbehaltlos den genderaffirmativen Behandlungsansatz bei Geschlechtsdysphorie. Die Zeichen der Zeit völlig ignorierend, hält sie an der Ideologie der Geschlechtsidentität fest. Und weigert sich zudem, klar festzuhalten, dass Pädophilie vom Begriff „sexuelle Identität“ nicht umfasst ist. Hier zeigt sich einmal mehr: Der Abstieg bzw. der freie Fall der Sozialdemokratie in die politische Bedeutungslosigkeit ist selbstverschuldet.
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Reports of conversion therapy are “completely exaggerated“

Für ihren Podcast Peaked – “about gender ideology, women’s rights and free speech in Europe“ – führte die irische Journalistin Róisín Michaux mit mir ein ausführliches Gespräch u. a. über die Entwicklungen in der europäischen LSB(TIQ)-Bewegung und darüber, wie sich die Lobbyarbeit bei den europäischen Institutionen in den letzten 30 Jahren verändert hat. 
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„Gefühl schlägt Fakten“

In diesem von Anna-Sophie Prosquill geführten Interview nehme ich zu aktuellen Themen, die u. a. das neugegründete „Athena Forum“ beschäftigen, „genderkritisch“ Stellung: Wie hat es die identitätspolitische „Gender“-Lobby geschafft, in so kurzer Zeit soviel Einfluss zu gewinnen, speziell auf EU-Ebene? Ein aktuelles Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs wird ebenfalls analysiert und zerpflückt. Und ich kritisiere die HOSI Wien, dass sie homosexuelle Jugendliche nicht vor den Mühlen der Trans-Medizin besser schützt.
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ESC: Peinlichkeiten bitte unterbinden!

In einem Gastkommentar in der Presse befasse ich mich mit der Heuchelei, Verlogenheit und den „doppelten Standards“, die in der Frage der Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest in der europäischen Öffentlichkeit zutage getreten sind. Die Forderungen nach einem Ausschluss Israels vom ESC sind in Wahrheit nichts anderes als lupenreiner Antisemitismus.
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TV-Auftritt

ORF III strahlt in der Doku-Reihe „Österreich – Die ganze Geschichte“ die Folge über die 1980er Jahre („Skandale, Szene, Sensationen“) aus. Zum AIDS-Schwerpunkt treten Judith Hutterer und ich als Interviewpartner auf.
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Willkommen und schalom, Israel!

Die Entscheidung der EBU, Israel nicht vom ESC auszuschließen, lässt die Pro-Hamas- und Anti-Israel-Bewegung hyperventilieren. Ich beschäftige mich ausführlich mit den Hintergründen. Das Trostpflaster, das die EBU den israelfeindlichen Fernsehanstalten verabreicht hat – neue Punktevergabe-Regeln und wieder Jury-Wertung bei den Halbfinalen – birgt allerdings neue Gefahr für Israel. Und auch der ORF muss dringend kritisch die Zusammensetzung der eigenen Jury hinterfragen, die sowohl im Vorjahr als auch heuer keinen einzigen Punkt an Israel vergeben hat. Das riecht streng nach Antisemitismus.
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Filmpremiere in Wien

Im Wiener Top-Kino findet die Weltpremiere von Petra Pauls Filmdoku über das NAMES Project Wien statt: „Geschichten der Quilts – erzählt von Brigitte Zika-Holoubek". Ich habe einen kurzen „Auftritt“ im Film.
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Wieder ein EuGH-Urteil mit schalem Beigeschmack

Für großes Aufsehen und Medienecho sorgte vorgestern die Veröffentlichung eines EuGH-Urteils: Der Gerichtshof der Europäischen Union stellte fest, dass eine gleichgeschlechtliche Ehe unter bestimmten Umständen auch von jenen EU-Ländern anerkannt werden muss, die noch über keinerlei Form einer rechtlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare verfügen. Diese Umstände grenzen die praktische Bedeutung der Entscheidung allerdings ziemlich ein. In meinen Beitrag nehme ich eine entsprechende Einordnung vor und übe auch grundsätzliche Kritik am EuGH.
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