Kurt Krickler

Menschenrechtskonferenz des Europarats

Im Jänner 1993 vertrat ich gemeinsam mit ALEXANDRA DUDA die ILGA bei der Menschenrechtskonferenz des Europarats in Straßburg. Sie war als regionale europäische Vorbereitungstagung für die große UNO-Weltkonferenz über Menschenrechte gedacht, die dann im Juni 1993 in Wien stattfand. Ich berichtete in den LN 2/1993.
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Gespräch mit SPÖ-Klubobmann

Im Zuge der Lobbying-Offensive der HOSI Wien für Strafrechtsreform und eingetragene Partnerschaft treffen Obfrau WALTRAUD RIEGLER und ich mit SPÖ-Klubobmann Willi Fuhrmann (1944–2018) zu einem Gespräch zusammen (vgl. LN 2/1993, S. 12). FOTO: PARLAMENTSDIREKTION
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Eingetragene Partnerschaften

„Zur Diskussion um die ,Lesben- und Schwulenehe‘: Der Begriff zum Schlagwort“, lautete der Untertitel meines frühen Kommentars im Standard. Was in Dänemark bereits realisiert wurde, sei auch in Österreich überfällig. Ich begründete, warum homosexuelle Lebensgemeinschaften durch ein neues Rechtsinstitut mit der Ehe gleichgestellt werden sollten.
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EG – KSZE – UNO

1992 war das Jahr, in dem das Lobbying der ILGA bei der KSZE richtig Fahrt aufnahm. Auch das Lobbying gegenüber den (damals noch) Europäischen Gemeinschaften (EG) wurde strukturierter. Dafür gab es ein Fortbildungsseminar für interessierte AktivistInnen aus ILGA-Mitgliedsorganisationen, wie ich in den LN 1/1993 berichtete.
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Names Project Wien

Im Herbst 1992 wird das NAMES Project Wien aus der Taufe gehoben (vgl. auch hier). Nach amerikanischem Vorbild werden Gedenktücher für an den Folgen von AIDS verstorbene Menschen genäht. Am Welt-AIDS-Tag 1992 erfolgt die erste öffentliche Präsentation im Rahmen des AIDS-Info-Monats der HOSI Wien: Die Erinnerungstücher werden in der Wiener UNO-City feierlich aufgebreitet (vgl. LN 1/1993, S. 26 ff). FOTO: ARTHUR PRIKRYL
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AIDS-Diskussion auf der Uni

Podiumsdiskussion im Rahmen des „AIDS-Info-Monats“, veranstaltet von der HOSI-Wien-Arbeitsgruppe „AIDS-Offensive“, zum Thema Risikogruppe PolitikerInnen – Zusammenhänge zwischen Schwulen- und Lesbenunterdrückung und AIDS-Ausbreitung auf der Universität Wien mit (v. l. n. r.) Sexualwissenschaftler Martin Dannecker, Moderator DIETER SCHMUTZER (damals auch HOSI-Wien-Obmann), dem Moraltheologen Andreas Laun (1942–2024), Wolfgang Dür vom Ludwig-Boltzmann-Institut für Medizin- und Gesundheitssoziologie und dem ÖVP-Abgeordneten Christian Brünner (vgl. LN 1/1993, S. 22 ff). FOTO: ARTHUR PRIKRYL
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Erstes Statement im KSZE-Prozess

Das Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte (BDIMR, besser bekannt unter der englischen Abkürzung ODIHR) der KSZE veranstaltet in Warschau das erste von vier Seminaren im Rahmen der „menschlichen Dimension“ der KSZE. Ich vertrete dabei die ILGA als NGO und gebe im Schlussplenum des Seminars die erste Erklärung (PDF hier) zu Lesben- und Schwulenrechten in der Geschichte des 1975 in Helsinki begonnenen KSZE-Prozesses ab  (vgl. LN 1/1993, S. 56 ff). PS: Obiges Logo bekam das ODIHR erst später.
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Kurts Kommentar LN 4/1992

Stoppt diese Kirche, sie ist des Teufels! Die schlimmsten Befürchtungen der Glaubenskongregation sind heute in vielen Ländern Realität geworden bzw. von der Wirklichkeit noch übertroffen worden. Dies sollte uns klar vor Augen führen, dass auch eine „Weltreligion“ nicht unbezwingbar ist, und uns Mut machen und darin bestärken, dass wir auch vor anderen „Weltreligionen“ nicht kapitulieren müssen!
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